auch nur für einen Tag….

 Resümee von Ulrich Reumschüssel 

Das Wochenende in Ulfenbachtal ist rum und wir hatten neben tollem Wetter, toller Bewirtung und tollen Sektionen (Danke an Gernot und seine Helfer) eine Trialveranstaltung der Sonderklasse.

Natürlich ist eine Trialveranstaltung mit solch einem Wetter besser mit Lob zu bedenken, weil es halt das Empfinden doch stark unterstützt. Aber auch ohne das Wetter mit in die Bewertung einzubeziehen, war es ein mehr als gelungenes Trial. Wie in der HTJM üblich machten getrennte Sektionen der Klasse 6,5 und der Klasse 4,3,2 das Trial zu einem kurzweiligen Vergnügen. Der Charakter der Sektionen in Ulfenbachtal ist ja jedem, der schon mal da war bekannt. Steinfelder mit Stufen und Kanten (etwas für die Jungen Hüpfer) und Waldsektionen mit Kehren und Wurzeln (eher was für die gestandenen Fahrer im Feld) waren wie jedes Jahr im Angebot. „Jedes Jahr“ soll aber nicht heißen das es wie immer war. Nein, die Sektionen waren zwar an denselben Stellen wie jedes Jahr, aber sie waren doch anders und sehr selektiv. So war es auch nicht verwunderlich, dass zum Schluss ein eindeutiges Ergebnis heraus kam.

Aber auch das „Rahmenprogramm“ was die Ulfenbachtaler immer auf die Beine gestellt hatten konnte sich durchaus sehen lassen. Immerhin wurde der gesamte „Aufriss“ nur für einen Tag gemacht, was in Anbetracht des Geländes, der Bewirtung, der Helfer und dem Engagement der Ulfenbachtaler schade ist.

So waren Bratwürstchen im Brötchen (wobei das Wort Würstchen nicht ganz die Größe dessen traf was dort im Brötchen lag), Steak im Brötchen und eine Big-Pommes-Portion die Highlights auf der Speisekarte. Wer es nicht deftig wollte, konnte sich an dem Kuchenbuffet nicht nur satt sehen sondern auch für wenig Geld mehr als satt essen. Also, da ließ nichts die Wünsche offen, und es wurde auch kräftig zugefasst.

Was auch eine tolle Sache war, war das die Fahrer mit Wasser und anderen Getränken sowie mit Bananen und Äpfeln kostenlos versorgt wurden. Schade nur, dass das nicht nur von den Aktiven genutzt wurde….

Alles in allem war es eine tolle Veranstaltung mit mehr als 90 Fahrern. Und diese Starterzahl zeigt doch, dass das Gelände „geliebt wird“ zumal es ja „nur“ eine Eintagesveranstaltung war. Aber bei der Siegerehrung wurde seitens des Vorstandes schon angedeutet, dass sich das im nächsten Jahr vielleicht ändern könnte. Die Reaktion bei den Helfern und die Anzahl der zur Verfügung gestandenen Helfer lassen es zu, eine Zweitageveranstaltung mal anzugehen. Davon zeugten auch die im Gelände gemachten Änderungen (Strom im Fahrerlager) von.

Wie auch schon vom Vorstand genannt möchte ich hier auch noch einmal die Bereitschaft der anderen Vereine loben die sich durch Abstellen von Helfern hier toll verhalten haben. Ganz speziell sind dort die Hammelbacher und die Bensheimer  immer ein ganz großes Vorbild. Im Namen des Veranstalters hier noch einmal ein ganz großes Dankeschön.

Ich hoffe, dass wir im kommenden Jahr schon am Freitag (mit Wohnwagen) anreisen können und dann zwei Tage tollen Sport ausüben können. Der Rahmen und der Einsatz aller in diesem Jahr sprechen auf jeden Fall dafür.