Klein und fein….
So könnte das Motto des 11. + 12. Laufes zur HTJM in Idstein gewesen sein.
Klein -> das Gelände. 
Fein -> die Veranstaltung und die Sektionen.

Wer Idstein kennt, weiß, dass der Weg vom Fahrerlager zu den Sektionen bzw. zum Start/Ziel länger ist als der Rundkurs zwischen den Sektionen. Aber wie gesagt, dass weiß jeder der das Gelände kennt. Das ist halt nun mal so. Und es ist schön, dass man trotzdem oder gerade deswegen hier ein Trial durchführt. Gleichzeitig weiß aber auch jeder, dass die Sektionen technisch sehr anspruchsvoll sind. Ich hatte ja zu Bensheim geschrieben „Hallentrial unter freiem Himmel“. Hier in Idstein war es das 2te Trial, bei dem man das sagen kann. 
Was den Schwierigkeitsgrad anging war er optimal getroffen. Es gab in jeder Sektion nicht mehr als zwei oder drei stellen an denen das Können abgefragt wurde. Somit hatten dann auch die nicht so guten bei vielen Sektionen die Change eine Null zu fahren. Gut einige Sektionen waren im Schwierigkeitsgrad dann etwas bzw. viel höher, aber auch das war ja auch so gewollt und gut getroffen. Hier machten dann nämlich auch die guten Füße, die die anderen Sektionen nullten. Was schlussendlich zu einer sehr guten Selektivität führte und auch zu einem eindeutigen Ergebnis in jeder Klasse.

Nochmal. Ich fand die Sektionen und die Veranstaltung toll. Das bezieht sich auf die Länge, den Schwierigkeitsgrad der Sektionen und auch auf die Wertung. Gut, das mit dem Weg zwischen Fahrerlager und Sektionen ist halt so. Aber vielleicht findet man ja doch noch irgendwann eine Möglichkeit diesen Weg abzukürzen. Die Hoffnung der Fahrer stirbt ja zuletzt. Wobei, die haben ja ein Moped. Die Betreuer sind hier die „Leidtragenden…:“

Was mir auch noch auffiel war, dass es keinerlei Zeitprobleme gab. Bei, Samstag ca. 90 und Sonntag ca. 80 Startern war die Fahrzeit von 4h allemal ausreichend. Selbst die, die bei allen anderen Veranstaltungen letzte waren (was das Eintreffen im Ziel anging) hatten dieses mal nach hinten heraus fast noch eine Stunde Zeit. Deshalb nochmal ein Lob an den Sektionsbau.

Das Catering: Es war alles da was Mann bzw. Frau wollten. Selbst für Eis war bei der Hitze gesorgt worden. Es stimmte halt wirklich alles. Das ist meine ehrlich und persönlich Meinung. Somit noch einmal Danke an die Aktiven aus dem Verein.

Schön fand ich auch, dass die Fahrer aus Rheinland-Pfalz da waren. Ein wenig über den Tellerrand Hessen-Thüringen hinaus zu schauen ist immer gut. Und da waren da noch die Aktiven A/Iler am Sonntag, sie taten mit den Gelben Spuren ihres zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Es grüßt
mit Unterschrift
Uli Reumschüssel
Bereichsleiter Motorradtrial ADAC Hessen-Thüringen e.V.

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